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SC TUB Mussum 1926

Früher war alles härter!

Mann, mann wie die Zeit vergeht.Und was sich alles geändert hat, unwaaaaahrscheinlich.Ist immer deutlich daran zu erkennen, wenn‘s draußen regnet und kälter wird.Stichwort: "Schön-Wetter-Fußballer!

Vollkommen Richtig! Der Goodfather of the Platzanlage sperrt rechtzeitig und fachlich richtig unser Rasenplätze. Wer jetzt meint, jetzt kommt unser fast neuer, kaum gebrauchter Tennenplatz zum Einsatz, der irrt.

Ok, früher hatten wir nur den Alt-Herren-Platz (den jetzigen Parkplatz) als Herbst- und Winter-Begegnungsstätte. Aber mit großer Inbrunst wurde dieser regelmäßig umgepflügt. Wetter war egal! Das galt auch im Sommer. Wenn z.B. Leo Beenhakker am Training teilnahm und die gegnerischen Stürmer „behakkte“,Opa seriös als Torwart stets den Überblick behielt und Schorsch immer alleine einen Ball bekam, weil er den sowieso nicht abgab.Jante trainierte auch mit, wenn er nicht gerade seine Trainingstasche auf irgendeinem Kaufhausgelände suchte.

Auch gab es natürlich keine WhatsApp. War aber auch nicht nötig, da man sich sowieso in Willis Bude traf oder sich im Vereinsheim fachlich auseinandersetzte.

Heute lese ich in der Platzwart-WhatsApp-Gruppe (alleine das Wort ist schon kryptisch - und ja, auch ich bin hier Mitglied):

  • - die Zweite trainiert heute nicht
  • - die Erste trainieren nur Mittwoch und Freitag
  • - die Dritte/Vierte ist heute nicht auf dem Platz
  • - die Jugend geht Anfang Dezember in die Weihnachtspause usw.,

  • Dabei liegt nicht mal Schnee!?!?!? Wer braucht hier die Pause: Die Jungs oder die Trainer???

Aktuell lese ich in der Gruppe folgende Nachricht: "Sie laufen wieder!" Diese Info kommt vom Geschäftsführer. Es sind aber nicht etwa belastungswillige Spieler gemeint, sondern die Duschen!!!

Was waren das noch für Zeiten, als Matthias beim C-Jugend-Training im Tor nicht mehr gefunden werden konnte. Völlig abgetaucht als Torwart hielt er schwimmend die Bälle auf dem alten Nebenplatz.Oder Eppi, der mit der B-Jugend zum ersten Mal in Suderwick war: Zu Fuß im Laufschritt!!!

Oder die Wulf-Spezialstrecke: Brücke rauf, Brücke runter, von Mast zu Mast bis zum Erbrechen, hatten ja schließlich Regenjacken an und Pudelmütze. Wer redete da vom Quälix?.

Oder Trainer Markus M aus M. Nie fiel ein Training aus, es sei denn die Woche hatte nur 6 Tage. Waldläufe, Bürgerpark-Umrundungen. Angesetzt waren Besuche der Brüggenhütte, und im Laufschritt und im Regen. Es gab sogar Rodgers, die sind mitgelaufen als Trainer (Anmerkung der Redaktion: Gott sei Dank gibt es inzwischen Räder!).

Und heute? Wo laufen sie denn? Kein Heinz Maegerlein ,da, der jemanden sucht?

Naja, früher war(en) eben alle(s) härter!

Apropos Früher: Früher wurden auch Begriffe nicht leichtfertig in Runden geschmissen. Man hätte nicht Leute als Hetzer betitelt, auch wenn man das nicht negativ gemeint hat. Man war ja an der frischen Luft beim Laufen. Das gab Kraft und die Durchblutung half beim Denken.

Ja, ja das waren schon Zeiten. Ständig nass, von außen und von innen. Da wäre die Impffrage keine gewesen, hätte auf dem Trainingsplan gestanden.

Und was soll man noch sagen.

Schöne Weihnachten, alles Gute fürs neue Jahr und Gesundheit.

Euer Scholli