| Streetsoccer
WM 2002 in Bocholt |
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Die Auslosung
32
E-Jugend-Teams am Start
Talkrunde
und Autogrammstunde
VfL 45 freut
sich über „Glücksfee“ Uwe Seeler
„Treibt sehr
viel Sport, spielt Fußball, dann habt ihr viel mehr Motivation fürs Leben“,
rief Uwe Seeler gestern in den Bocholter Arkaden. Dort war er einer der vier
Stargäste, die die Auslosung zur Streetsoccer-Weltmeisterschaft vornahmen. Der
Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft war vor allem von Jungen
umlagert, die Autogramme haben und einen der vielen Bälle abstauben wollten.
Seeler, Ikone des deutschen Fußballs,
meinte auch: „Wir haben gute Nachwuchsleute in Deutschland. Die haben wir
immer gehabt. Aber dafür müsst Ihr auch Mannschaftsport betreiben. Das prägt
fürs Leben. Es ist besser als die ganze Zeit Gameboy oder mit dem Computer zu
spielen“, führte Uwe Seeler weiter aus.
Auch auf die aktuelle Situation, kurz vor der WM in Japan und Südkorea, ging
der frühere Weltklassestürmer ein: „Verletzte haben auch wir damals immer
gehabt. Vielleicht waren es nicht so viele und auch dann nicht gleich so viele
wichtige Leute. Und wenn einer erkennt, dass er nicht ganz fit ist, dann ist
eine Absage auch okay“, meinte Seeler im Blick auf die Nowotnys, Wörns,
Heinrichs und Co.
Günther Hermann, Ex-Profi von Werder Bremen und WM-Teilnehmer 1990, erklärte:
„Die Zeitumstellung ist für die deutschen Spieler wohl zunächst das größte
Problem. Ansonsten muss sich jeder freuen, dass er dabei sein darf.“ Auch auf
den lokalen Fußballsport gingen die Gäste in der Talkrunde ein. Verständlich:
Mit Ex-Nationalspieler Franz-Josef Tenhagen, Coach des Oberligisten 1. FC
Bocholt, war die Brücke natürlich schnell geschlagen. Der viel zitierte Wunsch
nach dem Regionalliga- oder gar Bundesliga-Fußball machte die Runde.
Seeler: „Ich habe mit Jupp Tenhagen einen echten Freund wieder getroffen.
Hoffentlich kann er mit seiner Elf von Jahr zu Jahr aufsteigen. Er muss aber
eine neue Mannschaft aufbauen. Er wird das mit seinem fußballerischen Vermögen
schon schaffen.“ Tenhagen: „Der Weg ist nicht ganz einfach. Wir werden ihn
mit einem kleineren Kader, maximal mit 19 Spielern, beschreiten. 16 Akteure
haben schon zugesagt, zwei, drei werden wir noch verpflichten.“
Als vierter Gast war auch Max Lorenz geladen.
Der Ex-Nationalspieler sagte mit
Blick auf die vor allem blutjunge Menschenmasse: „Ich fühle mich in Bocholt
richtiggehend wohl.“ Seeler: „Ja, wir sind hier sehr gut aufgenommen worden.
Wir haben viele Freunde wiedergetroffen.“
Als echte Glücksfee für den VfL 45 erwies sich Seeler. Er loste dieser
E-Jugend-Mannschaft Deutschland zu. Die zweite Formation des VfL 45 Bocholt wird
dann während der Streetsoccer-WM die begehrten Trikots von Brasilien tragen.
Abwechselnd zogen auch Günther Herrmann, Franz-Josef Tenhagen und Max Lorenz
die Lose.
Anschließend fand auf dem Neutorplatz ein Torwandschießen statt.
Die 32 hiesigen Teams repräsentieren
ab
dem 4. Juni dann folgende Nationalmannschaften:
GW Vardingholt
= Südkorea,
DJK Lowick I = China;
BV Borussia Bocholt II = Schweden;
Kreuzschule
Mussum = Kroatien;
(F-Junioren von TuB Mussum)
DJK Lowick II = Argentinien;
SC 26 Bocholt I = Italien;
SC 26 Bocholt
II = Mexico;
TuB Mussum = Costa Rica;
SuS Hochmoor = Uruguay;
DJK TuS Stenern
II = Spanien;
SV Blau-Weiß Dingden = Nigeria;
VfL 45 Bocholt
II = Brasilien;
VfL 45 Bocholt I = Deutschland;
BW Dingden II = Japan;
SV Hemden
= England;
SV Werth II = Belgien;
1. FC Bocholt I = USA;
Clemens-Dülmer-Schule
= Kamerun;
1. FC Bocholt
II = Senegal;
FC Olympia Bocholt I = Frankreich;
TuB Bocholt I = Portugal;
St.-Georg-Gymnasium
= Südafrika;
TuB Bocholt II = Saudi Arabien;
FC Olympia Bocholt II = Türkei;
Ludgeri-Schule
Dingden = Slowenien;
Clemens-Dülmer-Schule II = Polen;
TuB Mussum II =
Paraguay;
SV Werth = Dänemark;
DJK TuS Stenern = Irland;
DJK Barlo II = Ecuador;
DJK Barlo I =
Russland;
Borussia Bocholt = Tunesien.