T.u.B. Mussum 1955 e.V.

Stationen für den "Abgang" von Klemens Barde

Am Freitag, den 19.11.2010 war es endlich soweit.

Das Versprechen des neuen Vorstandes und des Beirates,
gewählt auf der letzten Jahreshauptversammlung 2010,
Cilli und Klemens einen besonderen Abschied und damit nochmals den Dank für
17-jährige verantwortliche Vereinsarbeit der Familie Barde auszusprechen,
konnte endlich eingehalten werden.

Standesgemäß, wie es sich für einen Ehrenpräsidenten Klemens gehört,

fuhr der rote (sollte ein Zeichen sein für die Zusammenarbeit
im Breitensportbereich mit dem SV Biemenhorst) Caddilac, Baujahr 1967
gegen 18.00 Uhr auf dem Bömkesweg vor.

Ziel war es, einige besondere Stationen vom Erfolgsweg von Cilli und Klemens
in Sachen TuB Mussum abzufahren.

Als erstes standen wir direkt vor dem wichtigsten Haus in Mussum.
Schließlich, wer kennt die Geschichte nicht,
Bundeswehr, Jürgen oder war es doch Jochen, usw., schaffte es ja Cilli,
den Aachener Printen nach Mussum zu holen.

Und dann ging es los zur Seeheidestraße.

Hier trafen wir
Werner Schluse,
der damals 1993
Klemens als
Torwarttrainer
für die
Jugendabteilung
gewinnen konnte.


Ein langer Weg lag noch vor uns und zügig, nach ein paar Kaltgetränken, ging es weiter-

Auf dem Berliner Platz gesellte man sich vor dem "neuen" Rathaus zu einem kleinem Stell-Dich-Ein.
Unvergessen die Tatsache, wie Klemens die Baupläne der Stadt für unsere Sportplatzerweiterung
mal eben so abgeändert hat, das eben mal ein 80 x 80 m große Ausgleichsfläche mit Rasen entstand
und dadurch den einen oder anderen Mitarbeiter der Bauverwaltung zur Verzweiflung brachte

( "der macht was er will und bekommt auch noch politisch Recht).





Es wurde auch kurz inne gehalten
und an den verstorbenen ehemaligen Leiter des Sportamtes und Sportkamerad
Karl-Heinz Henrichs gedacht, der uns wesentlich in der Platzerweiterung unterstützt hat.

Voller Demut ging es dann zur Stadtsparkasse.

Hier wurde der finanzielle Deal zur Platzerweiterung abgewickelt.
Auf einer außerordentlichen Versammlung entlockte man den Mitgliedern eine Zusage zur Aufnahme von
100 000 €, gebraucht und gebucht wurden 70 000 €.
Nebenbei sprang noch ein deutlich verbesserter Sponsoringvertrages heraus,
der leider auf Grund eines Strategiewechsels seitens der Stadtsparkasse heute nicht mehr gilt.

Stellvertretend für die zahlreichen Erfolge in der Jugendabteilung, insbesondere die Gewinne von vielen Stadtmeistertiteln, wurde kurz vor der ehemaligen Geschäftstelle des Stadt Sportverbandes angehalten, ausgestiegen, freundlich gelächelt und einige unvergessliche Ereignisse angesprochen.

Leider konnten nicht mehr alle Erfolge aufgezählt werden, selbst bei dem Versuch, wer alles mitgeholfen hat, wer alles Trainer und Betreuer war, wer wo auf welcher Position spielte, ließ sich in der kurzen Zeit nicht mehr klären und wurde als Tagespunkt auf den späteren Abend verlegt.

Wie es sich gehört, muss man auch da hin fahren, wo es mal wehtat.

An der Anlage von SC 26 vorbeifahrend, anhalten macht ja aus der Erfahrung keinen Sinn,
wurde festgestellt, so schön wie das neue Viertel auf der rechten Seite der Wertherstraße,
kommend aus Richtung Stadt, hätte es auch links sein können.
Aber Herr W. aus B. wollte eben nicht.
Trotzdem wünschte man dem SC 26 sportlichen Erfolg
und hoffentlich auf ein Wiedersehen in der Bezirksliga 2011/2012
(hier kam der Finanzmensch wieder durch).

Apropos Bezirksliga.

Auf nach Suderwick

Unvergesslich die Spontanfete nach dem Sieg in Suderwick
um und mit dem Aufstieg in die Bezirksliga.


Welch ein Genuss.

Hier wurden wir freundlich begrüßt,
man schaute etwas überrascht,
aber stellte großzügig Kaltgetränke zur Verfügung.

Danke GSV!

Diese Stationen waren angedacht wie in Folge beschrieben,
konnten aber nicht mehr, auch aufgrund der nicht eingeplanten zur Verfügung gestellten Kaltgetränke,
eingehalten werden.
Jetzt zurück zur Wiege des Seins. Kurze Pause am Heimathaus.
Stellvertretend wurde hier gedacht an die zahlreichen Versammlungen,
Höhepunkt war die Fusionsversammlung, wo weit über 50% (180 Leute)
aller stimmberechtigten Mitglieder anwesend waren
und an die Entwicklung der Zusammenarbeit aller Mussumer Vereine,
insbesondere die mit dem großen Bruder Schützenverein und dem Heimatverein.



Jetzt waren wir da, auf unserer Platzanlage.

Mutter aller Platzanlagen in Bocholt.

Vorbild für funktionierendes Zusammenspiel Verein-Vorstand-Mitglieder,
mit dem besten Vereinsheim wo gibt, vorbei an zahlreichen Aktivisten,
die von Jung bis Alt, die Anlage benutzen.
Ausgestiegen, Foto, kein Bier (außer für den Beifahrer),
hat Klemens noch nie erlebt, und weiter ging's.

Jetzt wieder live und wahrhaftig.

Beirat und Vorstand warteten im Mussumer Krug auf den Ehrenpräsidenten und seine Familie.

Das Team um Beate und Dirk sorgten, wie immer, für einen gelungenen und unvergesslichen Abend.
Einzelheiten können an der Theke im Krug oder im Vereinsheim erfahren werden.

Im Gegensatz zur dem ein oder anderen Erlebnis mit der jüngsten Abteilung von TuB Mussum,
nämlich der Karnevalsgruppe (auch hier waren Cilli und Klemens lange aktiv, damals noch im Untergrund),
wurde Sorge getragen, das Cilli und Klemens auch wieder nach Hause kamen.

Ob es gelang?

Weiß ich nicht mehr!

Ein besonderer Dank gilt noch Peter Keßler aus Isselburg,
der seinen 67 Chevy und seine Fahrkünste großzügig für die spannende Fahrt
zur Verfügung stellte.

Info's über mich. Euer HB. Scholten